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Patch 3.3 ist erschienen und bringt neben einiger kleinerer Bugfixes auch eine lange geforderte Überarbeitung des Scoreboards. Die bisherigen Reaktionen sind eher verhalten.

Schon in der Beta und spätestens seit der neue DICE-Shooter am 19. November 2021 erschien, häuften sich die Stimmen, die mit dem stark eingedampften Scoreboard unzufrieden waren. Viele Monate später veröffentlichten die Entwickler von Battlefield 2042 nun mit Update 3.3 ihre überarbeitete Version, die sich laut eigenen Angaben stark am Feedback der Community orientiere.

Wie diese bisher bei der Community ankommt, wie groß der Download ist und was sonst noch in dem Patch steckt, sehen wir uns nun gemeinsam an.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass auch die Maps des Multiplayer-Spiels komplett umgestaltet werden sollen.

Patch 3.3 ist am 08. März 2022 erschienen, schlägt auf dem PC mit einer Downloadgröße von rund 2,2 GB zu Buche, hatte keine Wartungsarbeiten zur Folge und wird euch auf der Verkaufsplattform eurer Wahl vor dem nächsten Spielstart automatisch zur Verfügung gestellt.

So sehen die Punktestände in Zukunft aus

Das ursprüngliche Scoreboard zeigte nur einen Handvoll Match-, Squad- und Eigenstatistiken an, die gerade den wettbewerbsorientierten Spielern zu wenige Vergleichsmöglichkeiten mit ihren Mitstreitern und Widersachern boten.

Auf der linken Seite des neuen Scoreboards findet sich die überarbeitete Match-Übersicht sowie eine Aufzählung eurer persönlichen Abschüsse, Tode und Unterstützungen. Auch die kürzlich verdienten Abzeichen sowie euer Ping finden sich auf dieser Seite.

Der restliche Bildschirm ist neuerdings ganz den serverweiten Spielerstatistiken gewidmet, die nun auch wieder Tode listen. Die Tabelle teilt sich in den Spielmodi Conquest, Breakthrough, Rush und Team-Deathmatch in die jeweiligen Teams auf und euer Squad und ihr werden dabei in Grün hervorgehoben.

DICE betont, dass es sich hierbei nur um die Grundversion des neuen Scoreboard handle und es noch weitere Verbesserungen, wie etwa die Anzeige der Punktestände am Ende des Matches, basierend auf dem fortgesetzten Feedback der Spieler folgen sollen.

So finden die Spieler das neue Design

Nicht jeder mit neuem Scoreboard zufrieden: Während die Überarbeitung an sich vielerorts begrüßt wird, äußern sich auch einige Spieler sichtlich irritiert über die Wahl der Symbole. Einen Totenkopf für Abschüsse und ein X für die Anzahl der Tode sei eine unintuitive und eigenwillige Wahl, die sich unnötig vom Genre-Standard abzusetzen versuche.

Twitter-Nutzer ChazzonKe meint wiederum, er wäre zwar mit den bisherigen Updates eher kritisch ins Gericht gegangen, freue sich aber, dass der kompetitive Shooter nun endlich über eine dazu passende Punktestandstabelle verfüge.

Bringt das Update zu wenig Verbesserungen? Andere zeigen sich dagegen vom Umfang des Patches enttäuscht und hätten sich nach all den Monaten seit Release und der Verschiebung des Patches neben einer UI-Änderung vor allem technische und spielmechanische Verbesserungen gewünscht.

So schreibt etwa ATFGunr im offiziellen Forum, sein Spiel starte immer noch häufig in einer zu niedrigen Auflösung und dass viele noch immer in Ladebildschirmen hängen bleiben würden. Er fordert die Entwickler auf, mehr Programmierer auf die hunderte von Bugs anzusetzen, die bisher von Spielern gemeldet worden seien.

Einer dieser Fehler, die wohl noch immer viele Spieler quälen, ist der sogenannte ADS-Bug, der einen daran hindert, über Kimme und Korn oder durch das Visier bzw. Zielfernrohr zu zielen - insbesondere wenn man gerade ein Fahrzeug verlassen hat. Andere bemängeln die vielen Server, die hauptsächlich von KI-Gegnern bevölkert seien.

Das steckt sonst noch im Update

Abgesehen vom neuen Scoreboard bringt Patch 3.3 nur eine kleine Auswahl an Änderungen mit sich, die wir euch an dieser Stelle aber nicht vorenthalten wollen:

Allgemeines:

  • Ein Spielabsturz wurde behoben, der auf Origin oder Xbox One auftreten konnte, wenn ihr beim An- oder Abmelden einen Xbox One Controller benutzt habt
  • Damit die Einstellung der »Chat«-Tastenzuweisung wirksam wird, ist kein Neustart des Spiels mehr erforderlich
  • Die Zielhilfe auf Konsole wurde angepasst, um sicherzustellen, dass das System auch dann funktioniert, wenn Analog-Sticks bei 100 % ihrer Reichweite operieren. Bisher war es nur bei Entfernungen unter 100 % aktiv
  • Ein Fehler wurde behoben, durch den Takedowns auf Xbox One und PlayStation4® nicht zu einem Kill führten
  • Neuer Standort unseres EU-Datenzentrums in Frankfurt

Modi:

  • Eroberung & Durchbruch – Ein Fehler wurde behoben, durch den das EP-Event »Ziel wird gesichert« ausgelöst wurde, auch wenn ein Eroberungspunkt bereits vollständig erobert war
  • Hazard™ Zone – Ein Grafikfehler wurde behoben, durch den Truppmitglieder während der Sequenz »Spiel gefunden« angezeigt wurden
  • Hazard™ Zone – Ein Fehler wurde behoben, durch den manchmal die EP am Ende der Runde nicht ausgelöst wurden

Geschenkt:

Außerdem bekommen Upgrade-Besitzer der Battlefield 2042 Gold Edition, der Ultimate Edition, des Jahr 1-Passes, des Jahr 1-Passes mit dem Ultimate Pack sowie Abonnenten von EA Play Pro als kleines Treuegeschenk ein kosmetisches Paket, sofern der Kauf vor dem 1. Februar 2022 getätigt wurde.

Das Standhaft-Bundle kommt mit folgenden Inhalten:

  • Skin »Kein Widerstand« für Mackay
  • Waffen-Skin »Grashüpfer« für die K30
  • Waffen-Skin »Schneller Hammer« für die M44
  • Fahrzeug-Skin »Eisenwagen« für den M5C Bolte
  • Nahkampfwaffen-Skin »Rippenkitzler«
  • Spielerkarten-Hintergrund »Resolut«
  • Das Standhaft-Spielerkarten-Symbol

Quelle: Link

Laut Journalist Tom Henderson äußerte sich EA intern selbstkritisch über Battlefield 2042, nennt aber auch einen unerwarteten Grund für die Probleme.

Vier große Gründe soll EA laut einem Pressebericht für die Probleme von Battlefield 2042 verortet haben. So berichtet es der bekannte Insider und Journalist Tom Henderson. Demnach soll ein EA-internes Meeting stattgefunden haben, über dessen Inhalte der Branchenkenner Bescheid wissen will.

Tom Henderson ist dank seiner anonymen Kontakte für viele präzise Vorhersagen zu geheimen Projekten bekannt geworden. Beachtet bitte trotzdem, dass seine Informationen nicht aus EAs offiziellen Kanälen stammen und daher nicht bestätigt werden können.

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Bericht zeichnet ein Bild der Selbstkritik

Tom Henderson erklärt in seinem Bericht, dass vier Hauptursachen des fehlerbehafteten Release von Battlefield 2042 in einem internen Meeting besprochen worden sein sollen. Das Gespräch über den Shooter habe 20 Minuten gedauert und sei von EAs COO Laura Miele angeführt worden. Auch andere wichtige Köpfe wie Respawn-Chef Vince Zampella und DICE-Vizepräsidentin Rebecka Coutaz seien zu Wort gekommen.

Es sei laut Miele wichtig gewesen, die eigenen Fehler rund um das Spiel anzuerkennen. Laut Hendersons Bericht habe Miele statuiert:

Dies ist sicherlich der Fall beim Release von Battlefield, der die Erwartungen unserer Spieler nicht erfüllt und auch unsere eigenen Erwartungen deutlich verfehlt hat.

Battlefield 2042 sei mit einer historisch hohen Bug-Anzahl für ein DICE-Spiel erschienen. Der fehlerbehaftete Release-Zustand habe also eine große Rolle bei dem Scheitern gespielt, aber auch unerwartete Gründe seien auf die Tagesordnung gekommen.

Das soll EA über Battlefield 2042 denken

Die wichtigsten Fehler und Probleme, die EA bei dem Gespräch genannt haben soll:

  • Die Engine-Überarbeitung: Da das Team von DICE eine ältere Version der Frostbite-Engine für BF2042 habe überarbeiten müssen, seien interne Zeitpläne in Verzug geraten. Das soll einen großen Umfang angenommen haben, das Spiel sei im Prinzip auf eine neue Engine übersetzt worden.
  • Die Pandemie: Die Coronapandemie begann mitten in der Entwicklung, die durch die Engine-Probleme ohnehin schon im Schlamassel gesteckt habe. Arbeiten aus dem Home Office habe die Situation durch neue Variablen noch erschwert.
  • Falsche Einschätzung: Gleichzeitig habe Miele auch hervorgehoben, dass es nach der Beta neben Kritik auch viel positives Feedback von Spielern gegeben haben soll. Dies, gepaart mit einigen Vorab-Tests im hohen 70er und niedrigen 80er-Bereich habe dazu beigetragen, dass EA das Spiel zu positiv wahrgenommen haben soll.
  • Überraschender Vergleich mit Halo Infinite: Als ebenfalls tragend für das Scheitern von Battlefield 2042 soll Laura Miele den direkten Vergleich mit dem Microsoft-Shooter Halo: Infinite genannt haben, der eine deutlich reibungslosere Spielerfahrung bot. Der Multiplayer-Modus erschien überraschend früh und kostenlos spielbar – wenige Tage vor dem Battlefield-Release im November 2021.

Quelle: Link

Battlefield 2042 genießt weiterhin keinen guten Ruf in der Community. Jetzt erlebt eine Petition, über die unzufriedene Spieler ihr Geld zurückfordern, einen neuen Aufschwung.

Um Battlefield 2042 steht es momentan - gelinde formuliert - gar nicht mal so gut. Der Titel wird von zahlreichen Problemen geplagt, die Spieler schwinden in Scharen und neue Updates lassen noch eine ganze Weile auf sich warten. Viele Fans sind entsprechend unzufrieden, was den Zustand von Battlefield 2042 betrifft und das zeigt sich jetzt in einer Petition.

Die gibt es schon eine Weile, sie nimmt aber gerade so richtig an Fahrt auf. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels haben bereits über 50.000 Teilnehmende über die Petition ihr Geld zurückgefordert, bezeichnen Battlefield 2042 als unspielbar und werfen EA irreführende Werbung vor.

Was wir aktuell befürchten: Shooter-Fan Fabiano glaubt übrigens nicht mehr so recht an die Rettung von Battlefield 2042, seiner Meinung nach darf das Spiel trotzdem nicht aufgeben.

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Fans fordern per Petition Geld zurück

Um was geht’s? Im Zuge der Petition drücken zahlreiche Spieler ihre Unzufriedenheit mit Battlefield 2042 aus. Konkret wird nicht nur der Launch des Multiplayer-Shooters bemängelt, sondern auch ausbleibende Updates und nicht erfüllte Versprechen. Laut der Beschreibung sei Battlefield 2042 schon zum Release unspielbar gewesen, viel habe sich bis heute - drei Monate später - nicht getan.

Und während es für Steam-User möglich ist, ihr Geld zurückzufordern, bleibt Konsolen-Besitzern diese Chance verwehrt. Die Petition soll nun Sony und Microsoft aufgrund EAs irreführender Werbung und DICEs falscher Versprechen dazu bewegen, Spielern von Battlefield 2042 den Preis zurückzuerstatten.

Mittlerweile haben fast 55.000 User ihre Unterstützung für die Petition ausgedrückt, ob sie von Erfolg gekrönt sein wird, muss sich aber noch zeigen. Fest steht jedoch, dass Battlefield 2042 der Community einen ordentlichen Dämpfer verpasst hat. Es wird spannend, ob DICE und EA verprellte Kunden zurückgewinnen können - sei es mit Updates und Pflege von 2042 oder einem völlig neuen Teil.

Wie geht es mit Battlefield 2042 weiter?

Battlefield 2042 hat nicht nur Spieler enttäuscht: Auch EA hat sich von dem Multiplayer-Shooter definitiv mehr erwartet - trotzdem möchte man das Projekt nicht aufgeben. Entsprechend sollen weiterhin neue Updates und Patches kommen. Die werden aber noch eine Weile auf sich warten lassen.

Geduld aktuell unabdinglich: Das nächste Update kommt nach einer Verschiebung erst im März, während Season 1 im Sommer 2022 startet - und damit fast ein halbes Jahr nach der ursprünglichen Veröffentlichung. Ob das noch reicht, muss sich zeigen.

Mittlerweile ist Battlefield 2042 nicht einmal mehr in den Steam Top 100 vertreten und auch Influencer springen ab. Sogar ein großer Cheat-Hersteller hat den DICE-Titel aufgegeben, weil sich das Geschäft aufgrund des Spielermangels schlichtweg nicht mehr lohnt.

Es gibt auch Gewinner: Von dem Shooter-Debakel profitieren immerhin andere Vertreter des Genres: So feierte beispielsweise der kleine F2P-Shooter BattleBit auf Steam einen unverhofften Erfolg und eine Parodie mit dem Titel Clownfield 2042 wurde zum Publikumsliebling.

Quelle: Link

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