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Ein Update für die Spielserver soll verhindern, dass Spieler weiterhin im Portal-Modus einfach XP farmen können. Doch damit bestraft man auch faire Spieler.

Derzeit finden viele Kämpfe in Battlefield 2042 nicht auf den virtuellen Schlachtfeldern statt, sondern vielmehr auf der technischen Ebene. Das Spiel hat noch allerlei Bugs und andere Gebrechen, die vielen den Spaß rauben und dafür sorgen, dass der Multiplayer-Shooter von DICE bei den User-Bewertungen auf Metacritic abgestraft wird.

Bereits wenige Tage nach dem Release haben sich die Entwickler einem Problem gewidmet, das es Spielern bislang ermöglicht hat, auf einfachste Art und Weise jede Menge XP zu farmen, um dadurch schneller die Ränge hochzuklettern und an bessere Ausrüstung zu gelangen.

Wenn ihr wissen wollt, wie ihr auch ohne solche Tricksereien möglichst schnell im Level aufsteigt, findet ihr bei uns allerlei nützliche Tipps:

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XP-Gewinn im Portal-Modus zeitweise deaktiviert

Das Prozedere ist simpel, aber effizient: Der Portal-Modus von Battlefield 2042 erlaubt es euch bekanntlich, Matches nach eigenen Regeln zu erstellen. Viele Spieler nutzten diese Möglichkeit anscheinend aus und kreierten Partien, in denen die Bots nur mit wenigen HP und simplen Messern ausgestattet sind, um sie schnell und ohne Gegenwehr aus der Entfernung abschießen zu können. Dafür hagelte es in kurzer Zeit viele XP.

Ein Problem an der Sache: Wenn ihr auf der Suche nach einem Match seid und nicht genau aufpasst, kann es passieren, dass ihr auf einen solchen XP-Farming-Server joint. Habt ihr Pech, steht ihr plötzlich selber nur mit Messer da und seid Kanonenfutter für die anderen, was natürlich frustrierend ist.

Daher hat DICE nun reagiert und den XP-Gewinn in Portal zeitweise komplett ausgesetzt. Auch für den All-Out-Warfare-Modus wurde der Erfahrungszugewinn reduziert, wenn ihr solo oder im Koop spielt. Normale Multiplayer-Matches von All-Out-Warfare sind davon nicht betroffen.

Dennoch erntet dieses Vorgehen Kritik von Spielern: Viele fühlen sich ungerecht behandelt. Der Tenor: Nur, weil ein paar Spieler den Portal-Modus auf unerwünschte Weise verwenden, müssen nun alle Spieler, auch die fairen, unter diesen Maßnahmen leidern. Die Entwickler haben daher kurz darauf noch einmal betont, dass diese Änderungen nur vorübergehend sind, bis man auf technischer Seite einen Lösung gefunden hat, wie man das unerwünschte XP-Farmen in Portal besser unterbinden kann.

Quelle: Link

Battlefield 2042 bekommt das erste Update 0.21. Wir haben alle Infos zu Änderungen, Patch Notes und der geplanten Downtime.

Der erste Patch für Battlefield 2042 ist da und hat einige wichtige Änderungen im Gepäck. Update 0.21 will gleich mehrere nervige Bugs im Early Access beheben, bevor ab dem 19. November alle spielen können - es handelt sich aber nicht um einen großen Day-One-Patch. Bei uns gibt's alle Patch Notes und die wichtigsten Verbesserungen in der Übersicht.

Wann kommt der Patch? Das Update wird ab 9 Uhr deutscher Zeit auf allen Plattformen aufgespielt. Die Server sollen planmäßig für ungefähr eine Stunde heruntergefahren werden - ab 10 Uhr könnt ihr also weiterspielen, wenn alles glatt geht. Bis Mitte Dezember sollen zwei weitere, kleine Updates für Battlefield 2042 erscheinen.

Battlefield 2042 hätte besser auf einen richtigen Early Access gesetzt, findet Redakteur Peter. Warum, erklärt er euch hier in seiner Kolumne:

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Die wichtigsten Änderungen

Rubberbanding: Vor allem in All-Out-Warfare sind nervige Lags, die zu Rubberbanding führen, ein Problem. Der Patch soll die Lage jetzt verbessern und die Server stärken, sodass es nicht mehr zu den Rucklern kommt.

Ruckler auf Breakaway: Auch hier gibt es Verbesserungen im Update. Auf der Map kommt es bisher vor allem dann zu Lags, wenn die Silos zerstört werden. Nach dem Update soll die Serverleistung in diesem Fall nicht mehr einbrechen. Ähnliche Probleme auf anderen Maps werden gerade beobachtet und wahrscheinlich im nächsten Patch angegriffen.

Das Update geht zwar einige technische Probleme des Shooters an, allerdings leidet Battlefield 2042 gerade unter einem ganzen Haufen von Bugs, von denen nicht alle jetzt schon behoben werden. Wir sammeln hier, was ihr selbst gegen die nervigsten Fehler tun könnt:

Die kompletten Patch Notes von Update 0.21

Fixes, Changes, and Improvements

  • Implemented Server Side upgrades that are targeted at reducing instances of Rubber Banding, often experienced in the later part of a round in All-Out Warfare modes.
  • Significantly reduced instances of stuttering when playing on Breakaway. If the Silo’s are destroyed, it should no longer reduce performance on the server.
  • A note that we are continuing to investigate similar occurrences that have been reported to us on other maps.
  • When looking at allies on your team, their names will now correctly display.
  • Adjusted the animations for Falck during the End of Round sequence to ensure that she is displayed correctly.
  • Updated a skin earnable for Boris via Mastery Progression with a new name: Gator.
  • Ensured that TDM Rounds in Battlefield Portal always start with Random Deploy set as active. We observed that this sometimes wasn’t active when moving from round to round, but have now fixed this.
  • Applied a set of measures that ensure the correct number of AI spawn in Custom Battlefield Portal modes using the Free for All preset.
  • PC Only - Enabled Specialist Selection in Hazard Zone via mouse interaction, removing the need to lock in your selection with the Spacebar.
  • Fixed a rare occurrence in Hazard Zone that would sometimes cause the End of Round flow to not activate correctly, ensuring that the correct amount of bonus XP was awarded.
  • Repaired an issue found in Hazard Zone that could cause players to be shown on the Map when they were not visible, or spotted.
  • Provided a fix for Hazard Zone players who were not seeing their Extraction Streaks updating correctly.

Quelle: Link

Das neue Battlefield hat viele Probleme. Ein Release im Early Access wäre die deutlich bessere Option gewesen - es wird Zeit, dass auch EA das einsieht.

Early Access ist längst kein schmutziges Wort mehr. Ja, es gibt sie noch, die Betrügerspiele auf Steam, die dem Käufer das Blaue vom Himmel versprechen, die jahrelang im bezahlten Alpha-Test herumkrebsen und doch nie ihr Potenzial entfalten.

Aber seit der Anfangszeit zwischen 2009 und 2015 hat sich eine Menge getan und heute haben viele der beliebtesten PC-Spiele überhaupt eine Early-Access-Phase durchlaufen - unlängst haben wir etwa das grandiose Factorio getestet, an dem die Entwickler vier Jahre lang mit Hilfe der Community gearbeitet haben.

Für Electronic Arts ist Early Access aber bis heute nur eine Möglichkeit der Gewinnmaximierung: Wer monatlich für einen der Abo-Dienste EA Play, Xbox Game Pass oder EA Play Pro bezahlt, der darf Battlefield 2042 bereits eine Woche vor Release spielen. Alle anderen müssen warten. Early Access als Tool der künstlichen Verknappung, Nutzwert für die Entwicklung: nahe der Nulllinie.

Da passt es ins Bild, dass Entwickler DICE meinem Kollegen Dimi auf dem Test-Event von BF2042 extra bestätigte: Ja, die hier gespielte Version ist die, die zum finalen Release am 19. November 2021 erscheint. Wie sich mittlerweile in Form zahlreicher Probleme, Bugs und mieser Performance herausgestellt hat: Das ist ein Riesenfehler.

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Battlefield 2042 hätte einen richtigen Early Access gebraucht

Kein Scoreboard, kein Voice-Chat, keine sonderlich überwältigende Grafik, keine Zeit, das Beta-Feedback in die Release-Version zu integrieren: Bei Battlefield 2042 kommen so einige Negativpunkte zusammen. Ich bin der Meinung, dass man sie alle leicht hätte umgehen können. Dafür müsste Electronic Arts aber den Mut aufbringen, den im Vorbesteller-Prozess gebrauchten Begriff Early Access richtig anzuwenden.

Für jeden, der Battlefield 2042 länger als ein Stündchen spielt, ist klar: Der Shooter hätte noch ein paar Monate im Entwicklungsofen gebraucht, statt teigig und schlecht ausgebacken rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2021 zu erscheinen. Es fehlt an Feinschliff, der mutmaßlich leichter anzubringen gewesen wäre, hätten die Entwickler wie gehabt zusammen in einem Büro am Spiel gearbeitet statt durch Corona-Pandemie dazu gezwungen zu sein, den kreativen Prozess aus dem Home Office zu koordinieren.

Ich finde: Es ist an der Zeit, dass bei solch sich zuletzt häufenden Katastrophen-Veröffentlichung (Servus, GTA Trilogy!) auch große Publisher transparent und ehrlich mit ihren Kunden kommunizieren. Das heißt: Veröffentlicht euer Spiel wirklich im Early Access! Sagt klipp und klar, dass ihr in den kommenden Monaten weiter daran arbeitet. Dass noch fehlende Features nachgereicht werden. Dass ihr eine Roadmap für weitere Inhalte habt.

All das wäre keine große Umstellung, die meisten Studios machen das im Zuge des Live-Service-Trends ja ohnehin schon. Die Beta vor Veröffentlichung erfüllt zumindest theoretisch einen ähnlichen Zweck wie der Early Access bei anderen Spielen: Das Spiel kommt in fremde Hände, wird ausprobiert, die Entwickler sammeln Feedback.

Allein: Durch die verquere Veröffentlichungspolitik von DICE und EA fehlte bei Battlefield 2042 wieder einmal die Zeit, jene in der Beta gemachten Erfahrungen in konkrete Verbesserungen umzusetzen. So bleibt den Fans nichts anderes als das Warten auf einen Day-One-Patch, für den wir in der Redaktion schon einige Vorschläge gesammelt haben:

Am Ende ist es doch nur ein Label: Battlefield 2042 ist Early Access. Assassin's Creed: Valhalla ist Early Access. Diablo 4 ist Early Access. Wovor habt ihr Angst, liebe Publisher? Davor, dass die Kunden mit dem Kauf zögern? Dass Early Access unliebsame Assoziationen weckt? Ich glaube, das ist ein Trugschluss.

Vergangenheit und Gegenwart zeigen, dass Spiele im Early Access kommerziellen Erfolg und positives Feedback ernten können. Himmelherrgottnochmal, Fortnite ist das erfolgreichste Spiel der Welt und das befand sich bis zum Juni 2020 offiziell im Early Access. Baldur's Gate 3 hat sich im Early Access in der ersten Woche über eine Million Mal verkauft. Mount & Blade 2 zählt bis heute zwischen zwei und fünf Millionen Besitzer, finaler Release nicht in Sicht. Und ... na ja, von Minecraft sollten selbst die Anzugträger in EAs Chefetage gehört haben.

Verkraftet Battlefield diesen Katastrophen-Release?

Am Ende könnte sich die beharrliche Weigerung der Publisher, Early Access so zu gebrauchen, wie der Begriff gedacht ist, als fatal herausstellen. Denn meiner Meinung nach ist es für den Ruf eines Spiels, einer Serie und eines Studios um ein Vielfaches schlimmer, ein unfertiges Spiel herauszubringen, das den Nimbus des AAA-Release umgibt, als sich mit in die einst als anrüchig verschrieene Early-Access-Ecke zu stellen.

Ich habe den Eindruck, dass Spieler heute die Komplexität der Spieleentwicklung viel besser verstehen als noch vor ein paar Jahren. Sie wissen, dass Fehler passieren können. Dass Bugs durchrutschen. Dass Patches unvermeidbar sind, besonders in Multiplayer-Spielen mit Server-Architektur und den Unwägbarkeiten des Netcodes.

Was sie (und zunehmend auch ich) nicht verstehen: Wenn als »fertig« deklarierte Spiele überhastet in einem desolaten technischen Zustand erscheinen, während manch ein Indie-Entwickler jahrelang sorgfältig an seinem Early-Access-Release feilt.

Hätte Electronic Arts Battlefield 2042 im Early Access veröffentlicht, vielleicht sogar zu einem günstigeren Preis im Vergleich zur finalen Fassung, wie es allgemein üblich ist, wir würden aktuell viel weniger Beschwerden seitens der Spieler sehen.

Klar, es gibt immer Leute, die etwas zu meckern haben. Aber ich erkenne doch einen deutlichen Trend hin zu mehr Verständnis, wenn Entwickler die möglichen Probleme ihres Spiels klar kommunizieren. Denn das ist auch ein Zeichen von Respekt gegenüber den Spielern.

DICE hätte sagen können: »Hey, wir wissen, dass Battlefield 2042 noch nicht ganz rund läuft und wir wollen in den kommenden Monaten noch einige fehlende Features nachliefern. Aber wer möchte, kann jetzt schon mit seinem Feedback die Zukunft von Battlefield gestalten.« DAS wäre mal eine Ansage gewesen. Und die Diskussion würde sich wandeln von »Ich bekomme nicht das, was ich für mein Geld erwartet habe!« hin zu »Schon ganz gut, aber das hier könnte noch besser werden!«.

Alternativ wäre natürlich auch eine Verschiebung denkbar gewesen - zusätzlich zu dem Extramonat, den DICE bereits rausgeschlagen hatte. Ihr erinnert euch vielleicht: Ursprünglich sollte es mit dem neuen Battlefield schon im Oktober losgehen! Im Rückblick wirkt dieser Plan nur noch verquerer, die Washington Post überschrieb völlig zu Recht ihren Test mit »Battlefield 2042 hätte noch einmal verschoben werden sollen«.

Aber egal ob nun Release im Jahr 2022 oder echter Early Access: Battlefield 2042 hätte so nicht erscheinen dürfen - und das wird sich rächen. Ich erinnere mich noch gut daran, wie monatelang die Beschwerden über Battlefield 4 die Online-Foren verstopften. Wie DICE seinen angekratzten Ruf erst wieder aufpolieren musste. Das Jahr 2021 zeigt, dass die Beteiligten aus dieser Blamage nichts gelernt haben. Dabei wäre die Lösung so einfach.

Quelle: Link

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