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Ihr wollt in BF 2042 schnell Erfahrung sammeln und im Rang aufsteigen? Unser Guide hilft euch dabei garantiert.

Battlefield 2042 ist da und kämpft aktuell mit zahlreichen Problemen – etwa dem nervigen Bloom-Effekt, der mit seinem Zufallsfaktor viele Sturmgewehre aktuell fast unspielbar macht:

Derzeit ist die beste Lösung, sich eine starke Maschinenpistole oder ein starkes DMR freizuspielen und mit diesen dann in die Schlacht zu ziehen. Doch dafür müssen erstmal viele Erfahrungspunkte und Stufen gesammelt werden.

Falls ihr jetzt wissen wollt, wie ihr in BF 2042 schnell levelt und an viel XP gelangt, solltet ihr diesen Artikel unbedingt weiterlesen.

Unsere Tipps für schnelle XP

 

Aufklärungsdrohne: Ok, es ist vielleicht nicht die spannendste Methode, um Erfahrungspunkte zu verdienen, aber dafür unheimlich effektiv. Statt selbst aktiv im Kampfgeschehen mitzumischen, helft ihr eurem Team, indem ihr einfach alle möglichen feindlichen Truppen und Fahrzeugen mit eurer Aufklärungsdrohne markiert.

Dazu müsst ihr natürlich den Spezialisten Casper wählen, der als einziger auf dieses Gimmick zurückgreifen kann. Am besten funktioniert die Metheode im Spielmodus Durchbruch, den viele Veteranen auch noch unter dem Namen Rush kennen dürften. Hier gibt es nämlich eigentlich immer eine richtige Front, an der sich viele Gegner tummeln – in Conquest/Eroberung ist es deutlich schwerer, so viele Feinde auf einmal zu finden.

Sucht euch einen sicheren Ort, fliegt mit eurer Drohne zur Front und schaut einfach auf die Gegner hinunter, um sie zu markieren. Jeder markierte Feind gewährt zwar erstmal nur 5 XP, aber sollte er von eurem Team eliminiert werden, gibt’s nochmal 50 XP für einen Assist obendrauf.

Zusätzlich verdient ihr so haufenweise Ribbons für Assists und Aufklärung, die euch jeweils nochmal weitere Erfahrungspunkte gewähren. So können am Ende einer 15-minütigen Partie schnell mal 15.000 XP zusammenkommen. In längeren Matches, die sich über mehrere Sektoren erstrecken, steigt die Zahl dementsprechend an.

Ribbons: Falls ihr nicht die ganze Zeit in einer Ecke kauern und eure Drohne übers Schlachtfeld fliegen wollt, könnt ihr natürlich auch im normalen Spiel schnell Erfahrung verdienen.

Die beste Möglichkeit ist hier, die Ribbons im Hinterkopf zu behalten und auf diese gezielt hinzuarbeiten – etwa durch die Wahl eines passenden Spezialisten. Mit jeweils 500 bis 1.000 XP pro Schleife sind diese nämlich richtig lohnenswert, wenn ihr schnell im Rang aufsteigen wollt.

Folgende Ribbons gibt es:

  • Wingman: Wird für Assists oder das Wiederbeleben von Teammitgliedern verliehen.
  • Combat: Für die Kampfschleife müsst ihr einfach nur feindliche Soldaten und Fahrzeuge zerstören. Dabei ist egal, ob ihr das zu Fuß oder aus einem Fahrzeug heraus macht.
  • Intel: Hierfür müsst ihr Feinde spotten, etwa – wie oben beschrieben - mit der Aufklärungsdrohne.
  • Objective: Wer seinem Team direkt zum Sieg verhilft, indem er Punkte einnimmt, verteidigt und hält, kann diese Ribbon verdienen.
  • Logistics: Die letzte Ribbon bekommen gute Teamplayer, die ihre Freunde heilen, mit Munition versorgen oder ihre Fahrzeuge mit dem Werkzeug reparieren.

Was ihr unbedingt vermeiden solltet

Kurz nach dem Start des Vorabzugangs für EA-Play-Abonnenten und Käufer der Gold- und Premium-Edition gab es eine Methode, mit der man auf den Servern des Modus Battlefield Portal in sehr kurzer Zeit sehr viele XP sammeln konnte – bis zu dreißig Level sollen hier für das Niedermähen von unbewaffneten Bots pro Stunde möglich gewesen sein:

Diese XP-Farm-Server wurden nach nur wenigen Stunden von Dice bereits generft, für Kills von Bots gibt’s nun keine Erfahrung mehr. Allerdings grassieren immer noch zahllose Server mit der Bezeichnung XP Farm in der Serverliste.

Diese sind jedoch eine Falle: Bots gibt es hier nicht, sondern nur zwei ungleiche Teams. Während das eine vollbewaffnet in die Schlacht zieht, dient das andere nur als Kannonenfutter. Deshalb landen hier viele unwissende Spieler nur mit einem Messer in der Hand auf dem Schlachtfeld und werden direkt umgenietet.

Zwar war DICE sehr schnell darin, den XP Exploit zu fixen, allerdings wird Battlefield 2042 noch von vielen weiteren Problemen geplagt, die den Spielspaß erheblich mindern. Was die Entwickler mit dem ersten größeren Patch unbedingt beheben sollten, sagen euch unsere Experten hier.

Quelle: Link

Wie ist es um die Performance von Battlefield 2042 bestellt? Stimmen die Systemanforderungen mit der Praxis überein?

Battlefield 2042 ist seit wenigen Tagen für Vorbesteller und als Trial-Version im Rahmen von EA Play spielbar. Seither steht der jüngste Ableger der erfolgreichen Serie teils heftig in der Kritik, wie auch die aktuelle User-Wertung auf Metacritic.com mit 2,7 von 10 Punkten zeigt. Neben anderen Problemen treibt vor allem die schwankende Performance viele Leute auf die Barrikaden. Auch im GameStar-Test sind wir etwas ratlos:

So testen wir

Für den Technik-Check kommt unser aktualisiertes Grafikkarten-Testsystem und insgesamt fünf Grafikkarten zum Einsatz.

  • RTX 3080
  • RX 6800 XT
  • RTX 2070 Super
  • RX 5700
  • GTX 1060 6GB

Im Falle von Nvidia verwenden wir außerdem den Geforce-Treiber 496.49 und von AMD die Adrenaline-Software 21.11.2.

Mit der AMD Radeon RX 6800 XT ebenso wie mit der Nvidia Geforce RTX 3080 kommen wir in WQHD und Full HD samt der Grafikvoreinstellung Ultra über die Marke von 100 Bildern pro Sekunde. Doch schon mit der RTX 2070 Super reicht es dafür nicht einmal mehr in Full HD.

In Kampfsituationen sinkt die Bildrate zusätzlich um einige FPS. Im Falle der RTX 2070 Super messen wir dann statt 39 teils nurmehr 33 FPS (minus rund 15 Prozent). Kollegen berichten gar davon, dass bei einer GTX 1070 die Bildrate im Kampfgeschehen von knapp über 30 FPS auf teils die Hälfte fällt - das ist schlicht unspielbar.

Wetterwechsel kündigen sich durch Framedrops an: Beinahe schon witzig, aber Wetterumschwung lässt sich in Battlefield 2042 dank eines spürbaren Bildrateneinbruchs beinahe auf die Sekunde genau vorhersagen. So kommen wir mit der RTX 2070 Super in WQHD samt dem Preset Ultra auf rund 62 FPS. Fällt dann die Bildrate plötzlich auf rund 56 FPS (minus zehn Prozent), setzt gut acht Sekunden später Regen ein.

Trotz der niedrigen Bildrate zeigt die Frostbite-Engine immer noch ihre Stärken: Selbst bei 40 FPS und weniger ist Battlefield 2042 gut und einigermaßen flüssig spielbar. Das liegt an den sehr glatten, konstanten Frametimes (Zeit, die der PC braucht, um ein Bild zu berechnen).

Dass wir selbst mit schweren Geschützen wie der RTX 3080 ohne den KI-Upscaler DLSS in 4K nicht über 100 FPS kommen, enttäuscht uns dagegen enorm. Gemessen an der unserer Meinung nach leb- und lieblos wirkenden Grafik von Battlefield 2042 ist das umso erstaunlicher.

Im Vergleich zu älteren, leistungsschwächeren Grafikkarten wie der GTX 1060 6GB wirkt das jedoch wie Jammern auf hohem Niveau. Selbst in Full HD kommen wir mit dem (laut Steam-Hardwareumfrage) immer noch beliebtesten Beschleuniger nur auf knapp über 30 FPS – auf dem Preset Ultra wohlgemerkt. Auf Niedrig sind es dann immerhin etwas über 50 FPS.

 

Grafik-Presets im Vergleich

Wie viel die einzelnen Presets im Vergleich bringen, zeigen wir euch anhand der RTX 2070 Super in 4K-Auflösung:

Battlefield 2042
Grafik-Presets im Vergleich (RTX 2070 Super) 4K (3.840 x 2.160)

Niedrig
63,2
Mittel
48,6
Hoch
42,0
Ultra
39,0

Die bis zu 63 Prozent mehr Bilder pro Sekunde gibt es allerdings nicht umsonst: Die ohnehin schon wenig beeindruckende Grafik wirkt dadurch nur noch steriler:

DLSS als Gamechanger

Eine weitere Möglichkeit, Performance zu generieren, bietet Nvidias proprietärer KI-Upscaler DLSS. Auf einer RTX 2070 Super können wir die Bildrate damit um bis zu 72 Prozent steigern:

Battlefield 2042
DLSS (RTX 2070 Super) 4K (3.840 x 2.160)

Ultra-Leistung
67,0
Leistung
61,5
Ausgewogen
56,2
Qualität
51,2
Aus
39,0

Gleichzeitig kostet DLSS, abhängig vom verwendeten Modus (Ultra-LeistungLeistungAusgewogen und Qualität), kaum oder zumindest nicht allzu viel Bildqualität (Bildausschnitt um jeweils 800 Prozent vergrößert):

Mit den Modi QualitätPerformance und Leistung lässt es sich sehr gut spielen, erst mit Ultra-Leistung bemerken wir an dichtem Blattwerk und Gitterstrukturen ein deutlicheres Flimmern und die Bildqualität lässt insgesamt merklich nach.

DLSS steht jedoch nur Besitzern einer Grafikkarte aus Nvidias RTX-2000- und RTX-3000-Reihe zur Verfügung. Nutzer älterer Modelle oder von AMD gehen hier leer aus.

Raytracing

Battlefield 2042 bietet auch Raytracing. Um genau zu sein, gibt es eine Option für Raytracing-basierte Umgebungsverdeckung (Ambient Occlusion). Die Verschattungsmethode kostet jedoch richtig viel Leistung (auf der RTX 2070 Super samt 4K und Preset Ultra rund 15 statt 39 FPS), und es ist fraglich, ob wir das in einem kompetitiven Shooter wirklich brauchen. Mit DLSS können wir aber wieder einige FPS rauskitzeln:

Battlefield 2042
Raytracing + DLSS (RTX 2070 Super) 4K (3.840 x 2.160)

Ultra-Leistung
56,9
Leistung
48,6
Ausgewogen
39,6
Qualität
32,2
Aus
15,3
 
Gemessen mit einer RTX 2070 Super in Bildern pro Sekunde (FPS), je höher desto besser.

Ebenso wie bei DLSS haben Besitzer von AMD-Grafikkarten auch bei Raytracing das Nachsehen. Die Echtzeitstrahlenverfolgung wird auf den RTX-Karten deutlich schneller ausgeführt:

Battlefield 2042
Raytracing: Nvidia vs. AMD (4K)

  • RT Aus
  • RT An
RTX 3080
71,0
55,9
RX 6800 XT
68,2
32,7

Wird die GPU ordentlich ausgelastet?

Um zu sehen, ob die Grafikkarte respektive der Grafikchip auch ordentlich ausgelastet wird, sehen wir uns zunächst die maximal möglichen FPS auf dem Ryzen 9 5950X aus unserem Testsystem und einer RTX 3090 unter 720p-Auflösung (1.280 x 720) an. Hier erreichen wir rund 146 FPS, gleichzeitig wird die GPU zu 88 Prozent ausgelastet. Bei 146 FPS liegt demnach das CPU-Limit.

Ab Full-HD-Auflösung wird die RTX 3090 quasi durchgehend voll ausgelastet, weshalb wir die CPU als möglichen Grund für die oftmals relativ niedrigen Bildraten ausschließen.

Reicht der Videospeicher?

Mit Blick auf den Videospeicher kommen wir nur selten in Bedrängnis. Lediglich die 6,0 GByte der GTX 1060 sind für 4K-Auflösung zu wenig. Da die GTX 1060 aber ohnehin nicht für 4K ausgelegt ist, spielt das keine Rolle. In allen anderen Testszenarien reicht der Videospeicher aber aus:

4K (3.840 x 2.160) 6.200 MByte
WQHD (2.560 x 1.440) 5.600 MByte
Full HD (1.920 x 1.080) 5.400 MByte
Speichervorbelegung (inklusive Windows) einer RTX 2070 Super.

Wie ist unser Spieleindruck?

Obwohl die Bilder pro Sekunde für einen Shooter teils sehr niedrig ausfallen, lässt sich Battlefield 2042 auf unserem Testsystem überwiegend gut spielen. Perfekt sieht dennoch anders aus:

Nicht oft, aber immer wieder kommt es zu Nachladerucklern. Außerdem verstecken sich noch zahlreiche Grafikbugs im Spiel. Tote Soldaten glitchen in Zäune und zappeln wild rum, an der ein oder anderen Stelle flimmern Beschriftungen.

Fazit: Battlefield 2042 im Technik-Check: 60+ FPS werden für viele ein Wunschtraum bleiben

Alexander Köpf

Battlefield 2042 ist das erste echte Battlefield (Hardline zähle ich bewusst nicht dazu), das mich grafisch nicht überzeugt. Und gemessen am bestenfalls mittelmäßigen Look läuft es auch nicht besonders gut.

Tut mir leid Dice, aber 70 FPS in 4K auf einer RTX 3080 sind selbst bei höchsten Grafikeinstellungen für einen Multiplayer-Shooter zu wenig. Vor allem, wenn er dann nicht nach Next-Gen aussieht.

Über leistungsschwächere Grafikkarten will ich gar nicht erst reden. Klar, eine GTX 1050 Ti, wie sie in den Mindestanforderungen verlangt wird, reicht bei niedrigsten Einstellungen. Aber eben nicht für 60 Bilder pro Sekunde. 2021 sind 60 FPS meiner Meinung nach jedoch das absolute Minimum, ganz besonders für einen kompetitiven Ego-Shooter. Und das gelingt Battlefield 2042 sogar auf einigen relativ jungen Grafikkarten nicht.

Zugute muss ich den Schweden allerdings halten, dass sie es schaffen, Schlachten selbst bei niedrigen FPS relativ flüssig darzustellen. Hier liefert die Frostbite-Engine ordentlich ab.

Quelle: Link

Kaputte Waffen, chaotische Spawns und wenig Spaß mit Freunden: Wir sammeln, was ein Day One Patch zum Release von BF 2042 dringend geradebiegen muss.

09

Was ist nur los bei Battlefield 2042? Experte Dimi wünscht sich trotz spielerischer Hochgefühle eine Verschiebung im ersten Test-Fazit und auf Reddit häufen sich die Spielerbeschwerden über fehlende Scoreboards, eine abgespeckte Waffenvielfalt und mehr. Jetzt muss ein Day One Patch her, der die gröbsten Schnitzer aus dem Weg räumt und die Release-Weste von BF 2042 für den 19. November doch nochmal glattbügelt.

Darauf, welche das sein müssen, haben die Shooter-Fans aus der Redaktion jetzt schon eine klare Antwort:

Kaputte Waffen reparieren

Phil Elsner: Ich sag’s ganz klar und deutlich: Die Waffen-Balance ist schlicht und ergreifend kaputt. Die zufällige Streuung (auch Bloom genannt) vieler Knarren in Battlefield 2042 macht mich wahnsinnig und hat in meinen Augen in einem Multiplayer-Shooter auch absolut nichts verloren. Ständig visiere ich einen Feind an, habe ihn perfekt im Fadenkreuz, drücke ab und meine Salve geht dank Zufallsgenerator einfach links und rechts an ihm vorbei! Vor allem Sturmgewehre leider unter diesem Phänomen und werden schon ab Mitteldistanzen so unzuverlässig, dass sie nahezu nutzlos sind.

Und das ist derart frustrierend, dass ich mich nach den ersten Spielstunden zum Weitermachen zwingen musste. Warum entscheidet ein Würfelwurf, ob ich ein Feuergefecht in Battlefield gewinne oder verliere? Hier müssen die Entwickler sofort mit einem Update ran und den Bloom am besten einfach ganz aus dem Spiel entfernen. Wer gut zielt, sollte in einem Shooter belohnt und nicht bestraft werden. Außerdem sind die Kampfdistanzen meist so groß, dass ganze Waffenkategorien wie zum Beispiel die Shotguns völlig obsolet sind. Präzisionsgewehre brauchen zig Treffer für einen Kill, Sniper knipsen mich dafür ständig mit einem Hit aus großer Distanz aus. Kurz: Das Gunplay braucht insgesamt dringend eine Generalüberholung!

Die Performance den Systemanforderungen anpassen

Rémy Bournizel: Ich gebe zu, dass ich nicht das neuste Set-Up zuhause stehen habe. Dennoch erfüllt es die empfohlenen Systemanforderungen allemal. In Foren wie Reddit häufen sich die Beschwerden über die grausige Performance, sowie die nicht vorhandene Optimierung. Selbst High-End PCs werden teilweise in die Knie gezwungen. Die CPU wird unglaublich strapaziert, während die Grafikkarte sich gähnend auf die faule Haut legt. Weit genug, um entwas spielerisch zu kritisieren, komme ich deshalb gar nicht, weil ich BF 2042 gar nicht erst vernünftig zum Laufen kriege.

Größere Partys und Warteschlangen einführen

Mary Marx: Wisst ihr was traurig ist? Einen Multiplayer-Shooter nicht zusammen spielen zu können, weil man zu viele Freunde hat. Was jetzt erstmal wie ein abgehobenes Luxusproblem klingt, entpuppt sich in der Battlefield-Realität aber als echtes Ärgernis. Ich kann in Battlefield 2042 mit drei Freunden ein Vierer-Squad bilden und losspielen. Ich kann aber nicht als fünfte Person einem vollen Freundes-Squad nachträglich im Spiel beitreten. Also, grundsätzlich ist das rein von der Idee her schon möglich. Immerhin kann ich per Rechtsklick in meiner Origin-Freundesliste dem Spiel eines Freundes beitreten, nur werde ich dann nicht in eine Warteschlange befördert, wie es beispielsweise in Battlefront 2 der Fall ist.

Stattdessen begrüßt mich in der Lobby eine feuerrote Fehlermeldung, dass aktuell kein Platz im Spiel frei ist. Versuche ich aus einem anderen Match meinen Freunden beizutreten, kommt ein ähnlicher Hinweis, allerdings mit dem Text Unbekannter Fehler. Unbekannt sind mir auch die Gründe, warum DICE einerseits keine größeren Gruppen anbietet (beispielsweise bis zu acht Spielern, die dann in zwei Squads aufgeteilt werden) und andererseits keine Warteschlange für hinzukommende Spieler einrichtet. Hier muss unbedingt nachgebessert werden.

Ich will die neuen Waffen sofort nutzen!

Aron Brockmann: Klar, viele Probleme wird Battlefield 2042 mit dem Day One Patch nicht sofort lösen können. Aber ein kleiner Fix, der unbedingt sofort kommen muss, ist der für die Freischaltungen. Aktuell haben die meisten Waffen nämlich anfangs kein Visier. Dadurch habe ich Probleme, Gegner zu tracken und auf größere Distanzen zu treffen. Aber kein Problem, nach nur fünf Kills ist ein akzeptables Visier freigeschaltet. In der Theorie.

In der Praxis gehe ich nach der Runde in die sogenannte Sammlung, um das neue Visier auszurüsten. Dann steht da aber: 5/5 Kills zur Freischaltung, aber das kleine Schloss, das mir das Ausrüsten des Visiers verbietet, ist immer noch da. Nach zwei bis drei Neustarts kann ich es dann endlich nutzen. Das gilt übrigens für alle Unlocks, also auch für neue Waffen, die beispielsweise an das Level gebunden sind. Durch das ständige Neustarten unterbreche ich mir regelmäßig den Spielfluss, weil ich unterschiedliche Waffen und Ausrüstungen testen möchte. Lernt man die Karten und Waffen im Spiel gerade frisch kennen, nervt das besonders.

Der Spawnbug und Server-Probleme haben mir die Motivation genommen

Fabiano Uslenghi: Ich hab am Sonntag in Battlefield 2042 reingespielt und mich eigentlich richtig darauf gefreut. Trotz der bekannten Kritik. Doch als dann im Hauptmenü meine Maus anfing zwischen All Out Warfare und Portal hin- und her zu tanzen, kam ich ziemlich ins Grübeln. Denn der Gedanke an große Eroberungs-Gefechte im Zweiten Weltkrieg ließen mich nicht los. Nennt mich einen öden Langweiler, aber letztlich gewann dann doch mein Faible für dieses historische Szenario und ich warf mich komplett auf 1942. Dabei hatte ich sogar Spaß, selbst wenn man dem Quasi-Remake anmerkt, dass sein Spielkonzept nicht ganz taufrisch ist. 

Als ich mich dann doch endlich von Portal und den Eroberungen in den Ardennen oder El Alamein loseisen konnte, traf mich direkt das, wofür Battlefield 2042 von seiner Community gerade zurecht gerügt wird. Der teilweise unterirdische, technische Zustand. Mein erstes Breakthrough-Match in 2042 kam gar nicht erst zustande. Denn Battlefield verweigerte es mir und allen anderen im Match auf die Map zu joinen. Ein sehr kurzes Vergnügen also. Meine zweite Partie war nicht viel besser, denn schon nach fünf Minuten war der Lag so unerträglich, dass ich frustriert auf Alt-F4 hämmerte. Da muss ein Patch unbedingt dran schrauben, sonst spiel ich wieder Battlefield 5.

Aber was kommt danach?

Dimi Halley: Die Kolleginnen und Kollegen haben so ziemlich alles abgedeckt, was ein potenzieller Day-One-Patch überhaupt fixen kann. Nervige Bugs, Einschränkungen im Party-System, kaputte Freischaltungen, Waffen, fehlender Komfort, die holprige Performance - da jaulen so viele rote Alarmsirenen, dass DICE alle Hände voll zu tun hat. Aber was kommt danach?

Battlefield 2042 krankt nicht nur an typischen Launch-Problemen, sondern wird langfristig sein Mapdesign grundlegender überarbeiten müssen, um Stagnation und Langeweile zu vermeiden. Mir machen viele All-out-Warfare-Partien einen Heidenspaß - ich habe am Wochenende ganze Matches nur im Schlauchboot mit Kumpels verbracht, während wir auf Renewal einen Kontrollpunkt nach dem anderen verwüsten. Großartig! Aber je mehr ich spiele, desto stärker springen mir zwei Probleme ins Auge: Die Maps von Battlefield 2042 spielen sich allesamt zu ähnlich - und die einzelnen Matches enden oft gleich.

Jede Breakthrough-Partie auf Orbital mündet in einen Flaschenhalskampf um das Dach des Raketensilos. Weil die Position nahezu uneinnehmbar ist, verschanzen sich die Verteidiger hoch oben mit Raketenwerfern, Sturmgewehren und Snipern, halten Treppen und Seilwinden und schießen Helis vom Himmel - kinderleicht. Jede Renewal-Runde wird in Breakthrough zum Chokepoint-Gekloppe, weil sich alles am großen Mauertor staut.

Conquest bietet hier natürlich sehr viel mehr Dynamik, aber das Map-Layout wirkt doch immer ähnlich: riesige, offene Flächen, auf denen Sniper-Camping wie hier ohne Probleme möglich ist und die Hälfte des Waffenarsenals keine Rolle spielt. DICE muss zumindest die Kontrollpunkte so umfunktionieren, dass sich häufiger spannende Wechsel zwischen Nah- und Fernkampf ergeben - wie im Stadion von Hourglass.

Battlefield 2042 hat eine große Mission: Langeweile zu verhindern. Sei es durch reparierte Waffen, besseres Map-Balancing, neue Inhalte, stärker forciertes Teamwork, weil aktuell noch weniger Leute Medic oder Versorger spielen als in jedem Battlefield zuvor. Selbst Star Wars: Battlefront 2 hatte ein besseres Party-System als Battlefield 2042. Und bei aller Liebe für Star Wars: Sätze, die mit “Selbst Battlefront 2 …” anfangen, enden selten als Ritterschlag für einen Shooter von 2021.

Quelle: Link

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