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Meinung: Battlefield 6 wird 2021 ein Schicksalsspiel. Nicht nur für DICE und EA, sondern auch für das gesamte Genre. Aber es gibt Grund zur Hoffnung.

2021 wird ein Schicksalsjahr für die Battlefield-Serie. Seit drei Jahren schlummert die Reihe, während DICE und Co. am neuen Battlefield 6 arbeiten. Eine ungewöhnlich lange Zeit, aber Battlefield 6 soll eben der große Senkrechtstart für die neue Hardware-Generation werden. Aus den ersten offiziellen Infos lässt sich sehr klar rauslesen, dass das neue Battlefield wahrscheinlich nicht mehr für PS4 und Xbox One erscheint. Ein reines Next-Gen-Battlefield also.

Am Erfolg von Battlefield 6 hängt aber weit mehr als die Zukunft der Serie. Ich bin überzeugt: Sollte dieses Spiel floppen, werden wir die Art Shooter für eine ganze Weile nicht mehr erleben. Also Szenario-basierte Casual-Spektakel, die weder auf E-Sport, noch auf Hardcore-Communitys oder Battle-Royale-Fans gemünzt sind. Alte Schule sozusagen. Kollege Phil hat hierzu eine größere Genre-Analyse zusammengestellt.

Doch noch hat der klassische Multiplayer-Spektakel-Shooter eine Chance. Sogar eine richtig gute. Battlefield 6 könnte durchstarten wie kein Battlefield seit den ganz frühen Tagen. Und das hat drei Gründe.

1. Es gibt keine Konkurrenz

DICE stehen mit Battlefield 6 im Prinzip zwei Wege offen:

  1. Sie können wie alle anderen großen Multiplayer-Shooter dem Battle-Royale-Trend nacheifern und ihre Entwicklung vor allem in diese Richtung priorisieren. Wie Call of Duty aktuell.
  2. Gerade weil alle anderen Battle Royale machen, könnten sie sich auf klassische Stärken konzentrieren, um ein Gegenangebot zu schnüren.

 Beide Wege können sich als richtig entpuppen (und wahrscheinlich wird BF6 eh ein Hybrid aus beiden), aber zumindest existiert auf der zweiten Route keine Konkurrenz. Unter meinem Video zum kurzzeitigen Revival von Battlefront 2 schwärmen unzählige Leute, wie viel Bock sie mal wieder auf ein klassisches Battlefield hätten. Die Fans von damals sind ja nicht allesamt verschwunden, sie wurden bloß vergrault. Call of Duty strauchelt derweil trotz immenser Spielerzahlen, weil Abstürze, Cheater und Balancing-Probleme die Server plagen.

Der Weg zum Erfolg wäre hier eigentlich simpel. Battlefield 6 müsste den Fans einfach nur das geben, worauf sie Bock haben. Ein neues Battlefield 3. Oder meinetwegen sogar wieder ein Weltkriegsszenario. Große Karten, intuitive Shooter-Mechaniken, eine funktionierende Waffenbalance - eine funktionierende Grundlage für all die Schlachtfeld-Geschichten, die Battlefield ausmachen. Ich sage nicht, dass sowas leicht zu entwickeln ist - aber zumindest kann man sich recht simpel ein »perfektes« Fan-Battlefield vorstellen.

Auch wichtig: DICE muss den Preis des Spiels radikal senken.

2. Es gab genug Fehler, um zu lernen

DICE blickt jetzt auf drei große Spiele zurück, bei denen viel schiefgegangen ist. Battlefield 1 hatte 2016 ein veraltetes Premium-Modell, bekam seine DLCs nicht auf Kurs, Battlefront 2 hatte sein Lootbox-Fiasko und Battlefield 5 bekam weder DLCs, noch das Balancing in den Griff.

Und schon damals haben wir vor jedem neuen Spiel gehockt und uns gesagt: Das kann doch jetzt nicht wieder schiefgehen. Ihr könnt mich Ende 2021 dann darauf festnageln, aber ich bin mir auch diesmal sicher: Es war doch wirklich genug Zeit, um aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.

Und dieses Lernen ist in den letzten Jahren leichter denn je gewesen, weil der Shooter-Markt weit weniger drastische Umbrüche zu bewältigen hatte.

Trends sind für große Publisher Fluch und Segen. Wie soll beispielsweise ein EA auf Spiele wie Among Us reagieren? Triple-A-Spiele brauchen mehrjährige Entwicklungszeiten. Bis dahin ist ein Fall Guys oder Phasmophobia längst wieder vom Tisch. Dass DICE 2018 nicht leichtfertig alle Ressourcen auf Battle Royale werfen wollte, wenn die Entwicklung dafür allerspätestens 2017 hätte beginnen müssen, kann man leicht nachvollziehen.

Aber in den letzten drei Jahren gab es keine großen neuen Trends. Das Battle-Pass-Modell für saisonale Skins hat sich fest etabliert, niemand meckert drüber und in puncto Gameplay bleiben die Vorlieben der Fans stabil. Battle Royale knackt weiterhin alle Rekorde - und damit lässt sich eigentlich gut planen. Außerdem war genug Zeit, sich intern so umzustrukturieren, dass man als Entwickler agiler auf Patches, Balancing-Probleme und Co. reagieren kann.

Würde Battlefield 6 ein Hybridmodell wie Call of Duty fahren, wäre also alles in Butter. Man verhaftet Criterion oder irgendein anderes Team für die nächsten zwei Jahre, den Battle Royale mit Inhalten und Updates zu versorgen. Und gibt simultan den alten Fans ein klassisches Battlefield. Easy. Damit das klappt, muss DICE den Preis allerdings deutlich senken.

Denn einen Trend gibt es dann doch: Multiplayer-Shooter sind kostenlos. Apex Legends, Fortnite, CoD: Warzone - mit diesen Spielen muss sich Battlefield messen. EA wird natürlich nicht leichtfertig auf die immensen Einnahmen der Release-Woche verzichten, aber zumindest sollten sie darüber nachdenken, Battlefield 6 parallel im Game Pass via EA Play anzubieten. So ließe sich das Spiel zumindest für viele Leute sehr erschwinglich spielen (Game Pass kostet im ersten Monat ja bloß einen Euro). Und dann könnte das echt was werden.

Quelle: Link

Die Battlefield-Macher brechen das Schweigen und machen Fans erneut mit großen Versprechen zu Battlefield 2021 den Mund wässrig.

Nachdem die Gespräche rund um das nächste Battlefield zuletzt stark von Leaks und Gerüchten dominiert waren, gibt es jetzt neue Nachrichten vom Entwickler selbst. In einem Brief wendet sich Oskar Gabrielson, der General Manager bei Entwickler Dice, an die Fans. Er schreibt:

"Wir testen das Spiel inzwischen jeden Tag und kümmern uns um den Feinschliff, die Balance und machen daraus das beste Battlefield, das wir können. Und ich kann euch sagen, es ist ein gewagter Schritt. Das Spiel hat alles, was wir an Battlefield lieben und hebt es auf die nächste Stufe. Groß angelegte Schlachten mit überraschenden Momenten und einer absolut bahnbrechenden Zerstörung. Kämpfe, an denen mehr Spieler als jemals zuvor teilnehmen. Und all das wird durch die Power der NextGen-Konsolen und PC ermöglicht."

Klar, da steckt viel Marketing-Sprech drin. Aber was heißen diese Aussagen konkret? Wir fassen hier die wichtigsten Aussagen zusammen und stellen sie in Kontext zu dem, was wir bisher über Battlefield 6 erfahren haben:

  • Entwicklungsfortschritt: Battlefield 6 ist bereits in der Playtest-Phase und man arbeitet bereits am Feintuning und Balance-Fragen. Das dürfte Fans Hoffnung auf einen runden Launch machen. Statt den sonst üblichen zwei Jahren, ist der Titel drei Jahre in Entwicklung. Projekte wie neue DLCs für Battlefront 2 oder das nächste Need for Speed wurden extra für BF6 zurückgestellt.
  • Mehr Spieler, größere Maps: Gabrielson bestätigt erneut, dass wir erstmals in der Serie mit mehr als 64 Spielern gleichzeitig auf dem Schlachtfeld unterwegs sind. Bereits in der ersten Tech-Demo waren über 100 Soldaten zu sehen. Wir rechnen damit, dass damit auch die Anzahl der Vehikel steigt und entsprechend auch die Karten diesmal größer ausfallen.
  • Bahnbrechende Zerstörung: Dass die Zerstörung erneut stark betont wird, dürfte Fans Hoffnung auf einen neuen technischen Sprung bei der Physik machen, wie wir ihn schon einmal in Battlefield: Bad Company 2 erlebt haben. In der Tech-Demo war bereits ein äußerst realistisch einstürzendes Hochhaus zu sehen gewesen.
  • Doch nur für NextGen: Mit seinem letzten Satz scheint Gabrielson zu bestätigen, was bereits seit einiger Zeit spekuliert wird: Battlefield 6 erscheint als reiner NextGen-Titel und lässt PS4 und Xbox One hinter sich. Das ist einerseits riskant, weil bisher nur wenige NextGen-Konsolen verfügbar sind. Andererseits macht dieser Schritt den Weg frei für technischen Fortschritt, der sonst von begrenzter Rechenleistung der alten Plattformen ausgebremst würde. Und genau das hat man ja offenbar vor (Spielerzahl, Zerstörung).

2021 sei ein spannendes Jahr für das Studio und man arbeite mit dem bisher größten Team am neuen Battlefield-Teil für Konsolen und PC, so Oskar Gabrielson weiter. Neben dem schwedischen Hauptstudio sind noch Criterion (BF5: Firestorm, Need for Speed) und Dice LA beteiligt.

 

Zusätzlich arbeitet das Team der EA Frostbite Labs in Gothenburg am technischen Grundgerüst des neuen Spiels. Battlefield 6 soll noch im Frühjahr offiziell mit einem Trailer vorgestellt werden.

Neben den Infos zu Battlefield 6 gibt es noch eine weitere Überraschung: Für 2022 wurde direkt noch ein neues Mobile-Spiel angekündigt, das die großen Schlachten auf Handys und Tablets bringen soll.

Quelle: Link

 

Es wurde uns eine traurige Nachricht mitgeteilt.

Unser Member Jorit ist nach langer Krankheit von uns gegangen, er war lange Jahr bei uns.

Unser aufrichtiges Mitgefühl an die Angehörigen.

 

 

Womöglich wissen wir schon jetzt, was uns im Reveal-Trailer zu Battlefield 6 erwartet. Der etablierte Leaker Tom Henderson verriet einige Details inklusive Zeichnungen.

Die Enthüllung von Battlefield 6 rückt immer näher: Publisher EA ließ bereits durchblicken, dass der neue Shooter noch im Frühjahr 2021 angekündigt werden soll. Und möglicherweise wissen wir schon jetzt, was uns im Reveal-Trailer zu Battlefield 6 erwartet.

Der etablierte Branchen-Insider Tom Henderson teilte auf Twitter einige Details zu dem Trailer und verrät, was wir wahrscheinlich zu sehen bekommen. Dabei ist die Rede von einer Insel-Map, aus Silos startenden Raketen als Event, Unwetter als Gameplay-Element und einem Ersteindruck der 64-vs-64-Spieler-Gefechte.

Was der erste Battlefield-6-Trailer angeblich zeigt

Insel mit Dschungel-Setting als Schauplatz: Der Reveal-Trailer spielt Henderson zufolge auf einer kleinen verlassenen Insel, die an das real existierende Atoll Wake erinnert. Henderson teilte eine Art Grundriss auf Twitter - über die künstlerischen Fähigkeiten des Leakers wollen wir an dieser Stelle nicht urteilen.

Die wichtigsten Infos aus der angeblichen Trailer-Szene:

  • Unwetter als Gameplay-Element: Während des Geschehens im Reveal-Trailer soll sich im Hintergrund ein dicker Sturm zusammenbrauen, der die Ausmaße eines Tornados annimmt. Das würde sich mit vorangegangenen Gameplay-Leaks decken, dass (Un)Wetter einen direkten Einfluss auf laufende Matches von Battlefield 6 haben wird.
  • Raketenstart als Event: Außerdem soll es auf dem Inselatoll ordentlich zur Sache gehen. Es bekriegen sich wohl nicht nur Fußsoldaten, Henderson spricht explizit davon, dass im Hintergrund Raketen aus Silos gefeuert werden. Das dürfte uns einen Eindruck davon vermitteln, wie vergleichbare Events im fertigen Spiel aussehen könnten.
  • Senkrechtstarter als steuerbare Flugzeuge: Über der Insel selbst schwirren laut Henderson einige Senkrechtstarter, die an die Bell-Boeing V-22 Osprey erinnern. Diese Art von Flugzeug soll dann auch im fertigen Spiel spielbar sein. Henderson schreibt dazu: »Ja es sind Ospreys und gleich 6 bis 8 Stück, damit ihr eine Vorstellung von der Größe habt.« BF6 soll bis zu 128 Spieler unterstützen.

Trailer zeigt wohl kein richtiges Gameplay: Der Twitter-Kanal BF6HQ hakte sich bereits Ende März bei den Beschreibungen von Tom Henderson ein. Ihm zufolge soll der Reveal von Battlefield 6 kein echtes Gameplay zeigen.

Das wäre zwar zweifelsohne enttäuschend für viele Fans, aber nur bedingt überraschend: So berief sich beispielsweise der Reveal-Trailer von Battlefield 5 vor allem auf viele gestellte Szenen, echtes Gameplay gab es nur für wenige Sekunden zu sehen.

Wie der Trailer letztendlich aussehen könnte: Nachdem Tom Henderson eine grobe Skizze zur Szenerie des Battlefield-6-Trailers teilte, kam ihm ein weiterer Twitter-User zur Hilfe: AllThinGaming bastelte ein recht detailliertes Stimmungsbild basierend auf den von Henderson geteilten Infos zusammen.

Wie vertrauenswürdig ist die Quelle? Tom Henderson zählt schon seit einigen Jahren zu den bekanntesten und etabliertesten Insidern der Gaming-Branche - speziell zu Call of Duty oder eben Battlefield teilte er immer wieder Infos, die sich später bewahrheiten sollten. Seine Leaks gelten damit also als recht vertrauenswürdig.

Trotzdem gilt wie bei allen Leaks: Genießt sämtliche potentiellen Infos immer mit Vorsicht. Selbst die zuverlässigsten Insider können sich mal irren oder im Besitz veralteter Details sein.

Quelle: Link

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